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In Elbing gab es in der Nähe vom Flugplatz eine Fliegersiedlung, die Straßen waren nach bekannten Piloten benannt.

1. Boelke- Str. Im Stadtplan ist der Name falsch geschrieben, Oswald Boelcke 19.05.1891 – 28.10.1916. Boelcke flog am 04.07.1915 den ersten Fokker- Eindecker mit synchronisierten Maschinengewehr, er konnte durch den laufenden Propeller durchschießen, eine revolutionäre Erfindung. Hauptmann Boelcke errang 40 Luftsiege mit der Fokker EII, Albatros D.I u. II. Ausgezeichnet wurde er mit dem Pour Le Merite, Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern, Eisernes Kreuz erste und zweite Klasse. 2. Richthofen- Str. – Manfred Richthofen  Freiherr von, war der erfolgreichste deutsche Jagdflieger. Ab 1917 Kommandeur des Jagdgeschwaders 1. Am 2. Mai 191892 in Breslau geb.- am 21. April 1918 in Vaux-sur-Somme gefallen.

3. Immelmann- Str. –Max Immelmann, Oberleutnat Flog Fokker EIII, LVG und hatte 15 Abschüsse. Am 21.09.1890 in Dresden geboren, am 18.06. 1916 gefallen. Ausgezeichnet mit Pour Le Merite, Kommandeurkreuz 2. Klasse des sächsischen Militär St. Heinrichsordens, Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern, Eisernes Kreuz erste und zweite Klasse.

4. Ferdinand Schultz Str. – Ferdinand Schultz, geb. am 18. 12. 1892 in Waldensee bei Seeburg, tödlich abgestürzt, bei der Einweihungsfeier eines Kriegerehrenmals in Stuhm, wo er einen Kranz abwerfen sollte. Ferdinand Schultz wurde in Heilsberg auf dem Waldfriedhof beerdigt. Ferdinand Schultz, genannt „der Ikarus von Ostpreußen" war im I. Weltkrieg ein mehrfach ausgezeichneter Jagdflieger und ein ausgezeichneter Segelflieger, er eilte mit seinem Segelflugzeug von einem Weltrekord zum anderen und besaß 1927 alle Weltrekorde für Segelflugzeuge.

5. Emil Schäpe- Str.  – Emil Schäpe, 10. Oktober 1890, war ein gebürtiger Elbinger, der als Jagdflieger im ersten Weltkrieg mit 18 Luftsiegen sehr erfolgreich war und nach dem Krieg in Frankfurt / Main als Fluglehrer und auf Flugveranstaltungen als Kunstflieger sein Brot verdiente. Bei einem Flug über dem Flugplatz Lörrach, wo er Luftbild- Aufnahmen machen sollte ist er am 7. Januar 1925 tödlich abgestürzt. Heute existiert dieser Flugplatz nicht mehr, nur ein Gedenkstein erinnert an diesen Platz und an Emil Schäpe.

Nachdem Emil Schäpe mit seiner Dietrich Gobiet DP II, D 477 gestartet war setzte die Zündung aus. Schäpe versuchte eine Notlandung und streifte einen Baum, die Maschine schlug senkrecht auf. Schäpe verstarb im Lörracher Krankenhaus. Oben die Absturzbilder und die Maschine vor dem Baum der im Weg stand, heute steht vor dem Baum der Gedenkstein und das Flugfeld ist überbaut.


Am linken Rand, ziemlich oben erkennt man am Ende des Marienburger Dammes die Siedlung Trettinkenhof und darunter der unbebaute Weg, die spätere Fliegerstraße. Direkt oben im Bogen der Straße bis zur Siedlung wurde die Fliegersiedlung erbaut.


Auf dieser Luftaufnahme erkennt mann rechts von unten die Lokomotiv-Fabrik Trettinkenhof und links unten die Siedlung Trettinkenhof für die Arbeiter der Schichauer Lokomotiv-Fabrik. Dazwischen geht im Bogen nach oben das Gleis der Haffuferbahn ab. Unten eine Seite aus unserem Pangritz- Kurier mit Fotos von Willi Hinz.