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            Nach vierjährigen Vorarbeiten zur Durchführung dieses Projektes konnte am 10. September 2011 unter Teilnahme zahlreicher offizieller Vertreter, Bürger der heutigen Gemeinde Baumgarth, der deutschen Minderheit Stuhm und einem Teil der Reiseteilnehmer des Heimatkreises Stuhm, die feierliche und bewegende Einweihung des Gedenksteines auf dem ehem. deutschen ev. Friedhof in Baumgarth durchgeführt werden. Der Wettergott hatte ein Einsehen, die Sonne hatte sich versteckt, aber es war angenehm warm und eine leichte Brise sorgte für frische Luft.

           Die angenehme Zusammenarbeit mit den Polnischen Institutionen, die reibungslose Restaurierung und Wiedereinweihung des ehem. deutschen Kriegerdenkmals in Baumgarth am 26.07.2006 ( siehe auch Einweihungsbericht Kriegerdenkmal v. 09.08.2006, Stuhmer Heimatbrief Nr. 71 v. Dezember 2006 u. Zeitschrift „Der Westpreusse“ Nr. 4/2008 S. 13 v. 05.04.2008 ) und persönliche Beweggründe veranlassten den Berichter, wie bereits auf vielen anderen ehem. deutschen Friedhöfen in Polen auch in Baumgarth, einen Gedenkstein zur Erinnerung an die dort zu deutscher Zeit bestatteten Bewohner des Dorfes zu errichten.

            Die überwiegende Zahl der früheren Bewohner des Ortes war evangelischen Glaubens. Anfang des 19. Jh. wurde wegen Überbelegung des Friedhofes in Heiligenwalde ein 0,63 ha großer, elipsenförmig angelegter Friedhof eingerichtet und eingetragen im Grundbuch Nr. 86. Um den Friedhof wurden zur Sicherheit Lindenbäume gepflanzt, er befand sich am nördlich gelegenen Holle Weg und lag außerhalb des stattlichen Dorfes in süd-westlicher Lage auf einer kleinen Anhöhe. Dort wurden die Verstorbenen in teilweise sehr schönen Grabstätten beerdigt. Die Bewohner galten aufgrund des guten Bodens allgemein als vermögend. Der Friedhof wurde vom polnischen Denkmalsamt Elbing als Kulturerbe eingestuft und am 17.08.1988 unter Denkmalsschutz gestellt. Der jetzt errichtete Gedenkstein ist in deutscher und in polnischer Sprache wie folgt beschriftet:

„Dieses Gelände war bis 1945 der Friedhof der Gemeinde Baumgarth. Ruhet in Gott“

            Die Zeichnung des Gedenksteines wurde dem Bürgermeister von Christburg, Herrn mgr. Kasimierz Szewczun vorgelegt, der ihn am 04.06.2009 genehmigte. Nachdem sich abzeichnete, dass die erforderlichen Spenden für die Rodungsarbeiten und den Gedenkstein eingehen würden, konnten die Bestellungen erfolgen. Der Stein wurde bei der uns bereits durch die Renovierung des Kriegerdenkmals bekannten Fa. Andrzej Wojciechowski, Marienburg bestellt und die Rodungsarbeiten bei der städtischen Fa. ZGKiM Sp. z o. o, Christburg.

           Die Feierlichkeiten wurden durch einen Trauergottesdienst in der kath. Kirche in Baumgarth durch Pfarrer Robert Ziemianski eröffnet. Mit seinem Vorgänger, Pfarrer Tadeusz Pietruszka, der 65jährig am 03. Juli 2011 verstorben war, bestanden jahrelang enge Kontakte wegen dieses Vorhabens. Pfarrer Robert Ziemianski stellte unsere gemeinsame christliche Herkunft über Konfessionen hinaus und das Bestreben nach Versöhnung über alle Grenzen hinweg, in den Mittelpunkt seiner Predigt.

           Anschließend begaben sich die Teilnehmer der Messe zu dem ca. 200 Meter entfernten ehem. Friedhof, um den Gedenkstein einzuweihen. Das früher völlig verwilderte und verbuschte Gelände hatte die Fa. ZGKiM Sp. z o. o, dessen Geschäftsführer Herr Waldemar Thiede ebenfalls bei den Feierlichkeiten anwesend war, mustergültig gerodet.

           Die Einweihung der mit den Flaggen Polens, Deutschlands und der Europäischen Union geschmückten und sehr ansprechend hergerichteten Gedenkstätte wurde nach dem Durchtrennen des Einweihungsbandes durch den Heimatkreisvertreter Manfred Neumann und Landrat Wojciech Cymerys aus Stuhm eröffnet. Anschließend erfolgte die Segnung des Gedenksteines durch Pfarrer Ziemianski und die Enthüllung des Steines durch Herrn Konsul Gerhard Weicht vom deutschen Generalkonsulat in Danzig. Kränze und Gebinde wurden am Gedenkstein abgelegt, anschließend führte Heimatkreisvertreter Neumann in einer kurzen Ansprache aus:

           „Hier, wie auch in den übrigen Dörfern dieses Kreises, ruhen unsere nächsten Vorfahren. Sie haben hier ihren Geburtsort, haben hier gelebt, gearbeitet und gefeiert und haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Sie haben hier gute und schlechte Zeiten erlebt. Sie sind ein Teil der lokalen Geschichte.

           Für uns Nachkommen ist es eine Selbstverständlichkeit, diesen Ort zu pflegen. Leider ist das sehr schwierig, weil wir uns eine Ersatzheimat suchen mußten und nun sehr verstreut in Deutschland leben. Es wäre wünschenswert, wenn diese Aufgabe auch von den heutigen Bewohnern respektiert und fortgesetzt wird“.

           In seiner Ansprache erwähnte der Landrat des Kreises Stuhm, Herr Wojciech Cymerys, dass auf dem Friedhof Einwohner aus der Umgebung und aus Baumgarth begraben sind. Es waren die ersten Landwirte, welche die landwirtschaftliche Kultur bis 1945 einsetzten.

           Leider wurden sie nach dem Krieg gezwungen, ihr Heimatland zu verlassen. Ihren Platz übernahmen Umsiedler aus dem Osten, die keinen Einfluß auf ihr eigenes Schicksal hatten. Die Geschichte hat es so bestimmt. Die neuen Bürger – Christen - haben sich in der neuen Gegend eingelebt und bemühen sich bis zum heutigen Tag, in Frieden und Eintracht zu leben.

           Das gemeinsam gesprochene „Vater unser“ beendete die Einweihungsfeier, bei einer Begehung des Friedhofgeländes, konnte man die noch vorhandenen, teilweise mächtigen Grabsteine besichtigen.

           In einem kleinen Saal des Pfarrhauses hatte die deutsche Minderheit zu Kaffee und Kuchen eingeladen, der fast alle Teilnehmer der Feier folgten. Herr Lisewski mit weiteren Mitgliedern der Minderheit hatte die Feier wieder wunderschön vorbereitet. Viele der Besucher hatten über Nationalitäten hinweg Gelegenheit, miteinander zu sprechen, Meinungen auszutauschen und über die weitere Zukunft unserer beiden Länder zu diskutieren.

           Der Gedenkstein soll den ehem. Angehörigen und ihren Nachkommen als Ort der Trauer dienen, des Erinnerns und des Innehaltens, den heutigen Bewohnern als ein Ort zur Gemeindegeschichte und Völkerverständigung. Die Beaufsichtigung und Pflege der Gedenkstätte bleibt den heutigen Bewohnern und ihren unmittelbaren Nachbarn der Gemeinde vorbehalten, ebenso zu Allerheiligen, jeweils am 01. November eines jeden Jahres die Aufstellung einer Kerze, die Niederlegung von Blumen bzw. eines Kranzes und die Anbringung der drei Flaggen.

            Am Ende der Feierlichkeiten wurde das ehem. Kriegerdenkmal besichtigt, welches von der Fa. Andrzej Wojciechowski, Marienburg neu beschriftet worden war, die frühere Farbe war durch die Witterung stark beeinträchtigt.

            Abschließend ist allen Spendern und Mitwirkenden, die zur Errichtung dieses Gedenksteines beigetragen haben, ganz herzlich zu danken. Mögen unsere Anstrengungen die erhoffte Wirkung erzielen.

 

München, den 29.10.2011

Christian Krause

Einweihung eines Gedenksteines
auf dem ehem. ev. dtsch. Friedhof,
die Vorarbeiten für die Einweihung des Gedenksteines sind beendet
Einweihung eines Gedenksteines
auf dem ehem. ev. dtsch. Friedhof,
Pfr. Robert Ziemianski bei der Trauermesse in der Kirche in Bagart
Zuhörer bei der Trauermesse in der Kirche in Bagart,v.l.n.r. Konsul G. Weicht,Landrat Wojciech Cymerys, Bezirksbeauftragter
Richard Anthony Downarowicz
die Eröffnung der Einweihung beginnt mit dem Durchtrennen des Bandes( Heimatkreisvertreter Manfred Neumann )
Geschäftsführer Waldemar Thiede,
Bezirksbeauftragter Richard Anthony Downarowicz, Landrat Wojciech Cymerys
Einweihung eines Gedenksteines
auf dem ehem. ev. dtsch. Friedhof,
Herr Lisewski übersetzt,
der abgelegte Kranz für die Familien Krause u. Reimerder abgelegte Kranz für die Heimatkreis Stuhm


                    Kriegerdenkmal Baumgarth am 10. September 2011


Nach dem Waffenstillstand des 1. Weltkrieges am 11.November 1918 und nach Rückkehr des letzten Kriegsgefangenen aus Baumgarth in seine Heimat reifte bei der damaligen Bevölkerung, dem Kriegerverein und anderen Organisationen des Dorfes der Plan, für die aus dem Kriege nicht wieder heimgekehrten 53 Baumgarther Bewohner ein Ehrenmal zu errichten und ihrer ehemaligen Mitbürger damit in würdiger Weise zu gedenken. Dies entsprach damals dem allgemeinen Wunsch der Bevölkerung, da die sterblichen Überreste der Gefallenen oftmals weit entfernt von der Heimat in fremder Erde ruhten und die Familienangehörigen damit keine Gelegenheit hatten, ihrer toten Angehörigen zu gedenken.
So wurde im Jahre 1924 an die damalige Firma FRIEDRICH HERRMANN, Friedhofskunst und Bildhauer in Elbing, der Auftrag für die Errichtung eines Ehrenmals erteilt. In einen gewaltigen Findlingsblock wurden in die stirnseitig ebene Fläche die Namen der Gefallenen und in Gefangenschaft Verstorbenen eingemeißelt und mit heller Farbe kenntlich gemacht.
Im gleichen Jahr erfolgte die Aufstellung des Ehrenmals auf dem Dorfanger und unter überwältigender Anteilnahme der Bevölkerung und ihrer Würdenträger fand die feierliche Einweihung statt.


       Nach dem Ende des 2. Weltkrieges und dem Weggang der deutschen Bevölkerung verfiel das Ehrenmal zusehens. Über den Zustand des Ehrenmals berichtete der ehemalige Baumgarther Bürger Joachim Heldt in der Zeitschrift „Der Westpreusse“ Ausgabe 23/92 ( Dezember 1992 ) auf Seite 24, den wir wie folgt auszugsweise zitieren:
    „Es ließen ihr Leben im Weltkriege für Volk und Vaterland aus Baumgarth“, konnte man auf dem Kriegerdenkmal lesen, bis es ... umgestürzt wurde und mit der Schriftseite nach unten lag. Von Kraut und Buschwerk überwuchert war es fast nicht zu finden. Noch Ende 1990 lag so das Denkmal in unmittelbarer Nähe seines alten Standortes.
    Überraschend stellte ich bei unserem Heimatbesuch im Juni 1992 fest, daß der Gedenkstein wieder aufgerichtet ist. ........ Das Buschwerk um den Gedenkstein ist entfernt worden. Was zu dieser überraschenden Wiederaufstellung führte, konnte ich leider nicht erfahren.
.............. Alte Bilder beweisen, unter welcher Anteilnahme der Dorfbevölkerung und der damaligen Verbände und, wie ich hörte, auch der Kirchen, das Denkmal eingeweiht und in würdiger Form der Toten gedacht wurde. Ich erinnere mich selbst noch, wie Jahr für Jahr nicht nur an Gedenktagen für unsere Gefallenen dort Kränze niedergelegt und in einer Feierstunde gedacht wurde. Auch Angehörige haben an Geburts- oder Todestagen ihrer gedacht........
    Soweit auszugsweise Joachim Heldt aus seinem Bericht von 1992.

Nach der politischen Wende Ende der 80er Jahre und Eintritt eines Tauwetters zwischen den west- und osteuropäischen Völkern bot sich die Möglichkeit, das Kriegerdenkmal wieder in seine alte würdige Form zu bringen.
    Mit Hilfe von Herrn Lisewski und der deutschen Gruppe aus Stuhm und Christburg wurden Kontakte zu den politischen Stellen und den Fachfirmen aufgenommen.
    So konnte nach Zustimmung des Bürgermeisters von Christburg mit Schreiben vom 30.03.2004, nach Gesprächen mit dem örtlichen Pfarrer Tadeusz Pietruszka und den Spenden einer Reihe ehemaliger Baumgarther Bürger, ihrer Nachkommen und Befürworter einer weiteren Verständigung zwischen den beiden Völkern der Auftrag zur Renovierung des Ehrenmals an die Steinmetzfirma P.P.H.U. Zaklad Kamieniarski aus Marienburg im April 2006 vergeben werden. Die Fertigstellung wurde für Anfang Juli 2006 genannt.
    Damit konnte dann in Abstimmung mit dem Pfarrer, der deutschen Gruppe in Stuhm und dem Heimatkreis Stuhm als Termin für die Wiedereinweihung Mittwoch, den 26. Juli 2006, 16.°° Uhr festgelegt werden.
    Der Wettergott meinte es gut mit uns. Ein Hochsommertag ostpreußischer Prägung, wie man so zu sagen pflegt, hoher blauer Himmel und eine Sonnenflut waren für diesen Tag angesagt.
    Vorbereitungen für die Wiedereinweihung wurden von den Mitgliedern der dtsch. Gruppe aus Stuhm rechtzeitig getroffen und nachdem die Reisegruppe des Stuhmer Heimatkreises, die Vertreterin des Generalkonsulats aus Danzig, Frau Teuber, der Prälat Kurowski aus Stuhm, der Landrat vom Kreis Stuhm, Herr mgr. Zbigniew Zwolenkiewicz, der Bürgermeister von Christburg, Herr mgr. Kazimierz Szewczun und der Bürgermeister der Gemeinde Baumgarth, Herr Kania eingetroffen waren, konnte die Trauermesse um 16.°° Uhr pünklich begonnen werden.
    Der Kranz des Heimatkreises wurde am Altar zur Segnung niedergelegt und mit ca. 90 Personen begann die ca. 40minütige polnischsprachige Trauermesse, die mit zahlreichen Liedern am Keyboard begleitet wurde. Pfarrer Tadeusz Pietruszka betonte in seiner Predigt u.a., daß über alle Konfessionen hinweg die seinerzeit in Baumgarth wohnhaften Bürger im Tode vereint seien.
    Nach der Messe bewegte sich ein langer Prozessionszug zum Standort des Kriegerdenkmals.
    Nach Durchtrennung des Einweihungsbandes segnete Pfarrer Tadeusz Pietruszka das Ehrenmal, daran schlossen sich kurze Ansprachen mit der Niederlegung der Kränze und Gebinde von Heimatkreisvertreter Herrn Alfons Targan, Landrat mgr. Herr Zbigniew Zwolenkiewicz und Bürgermeister Herr mgr. Kazimierz Szewczun an mit dem Wunsch und der Hoffnung, die Renovierung und Wiedereinweihung des Ehrenmals als ein weiteres Zeichen guter nachbarschaftlicher Beziehungen zwischen unseren beiden Völkern zu bewerten. Ein weiterer Ausbau der bestehenden Kontakte des Kreises und der einzelnen Ortschaften wurde zum Ausdruck gebracht.
    Das gemeinsam gesprochene „Vater unser“ beendete die Feier der Wiedereinweihung des Ehrenmals.
    Die Nachbarn des Baumgarther Bürgermeisters hatten Tische zur Verfügung gestellt und so konnte von den Mitgliedern der dtsch. Gruppe aus Stuhm eine einladende Getränke- und Kuchentafel für alle Teilnehmer gedeckt werden.
    Damit war die Feier der Wiedereinweihung des Ehrenmals beendet, die zu einer weiteren Verbesserung der gegenseitigen Beziehungen führen soll und der weitere Projekte in Baumgarth ( z. B. würdige Wiederherstellung des alten deutschen Friedhofes, Suche nach einer geeigneten deutschen Partnergemeinde etc. ) folgen sollen.
    Mit den unmittelbaren Nachbarn des Ehrenmals wurde eine gewisse Pflege und Beaufsichtigung des Kriegerdenkmals vereinbart, ebenso zu Allerheiligen, jeweils am 01. November eines jeden Jahres die Aufstellung einer Kerze, die Niederlegung von Blumen bzw. eines Kranzes und die Anbringung der drei Flaggen.
    Möge das Ehrenmal dazu dienen, einen Beitrag zur weiteren Verständigung des deutsch / polnischen Volkes zu leisten und die heutige Bevölkerung von Baumgarth für die Jahrhunderte alte Vergangenheit ihres Dorfes zu interessieren.

Besucher der Trauermesse in der kath. Kirche in Baumgarth Durchtrennen des Einweihungsbandes durch Landrat mgr. Zbigniew Zwolenkiewicz          
++++++++++++++++++++

Das renovierte Kriegerdenkmal mit den abgelegten Kränzen und Gebinden


v.l.n.r.: Pfarrer Tadeusz Pietruszka, mgr. Zbigniew Zwolenkiewicz, Georg Lisewski, Prälat Kurowski, Alfons Targan, mgr. Kazimierz Szewczun
Wiedereinweihung Kriegerdenkmal Baumgarth am 26. Juli 2006

München, den 09.08.2006

Christian Krause