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Begegnungen im Elbinger Landgericht und eine traurige Entdeckung.

Der Grund zum Besuch des Elbinger Landgerichts entstand bei Kaffee und Kuchen. Meine Frau Ilse und ich waren nach Feldafing am Starnberger See zu der Familie van Scherpenberg eingeladen. Frau Elisabeth van Scherpenberg ist die Ur-Ur-Enkelin von Ferdinand Schichau. Bei diesem Treffen  sagte Frau van Scherpenberg: „Herr Pfau, im Elbinger Landgericht soll noch ein alter geschnitzter Danziger Schrank stehen, der einmal Ferdinand Schichau gehörte, können Sie den in Ihrem nächsten Urlaub suchen und fotografieren?“


Im neuen Glanz, das Landgericht an der ehemaligen Bismarkstraße.

Nun stand ich im Elbinger Landgericht aber von einem alten Danziger Schrank keine Spur mehr. Mein Elbinger Freund Lech Slodownik hatte diesen Termin ermöglicht. In Begleitung des Herrn Staatsanwaltes Krystof Noaczynski durfte ich das ganze Landgericht besichtigen, alles fotografieren und bekam die Zusage alle Aufnahmen in meiner Homepage veröffentlichen zu dürfen.
Am Eingang war eine strenge Kontrolle mit Schleuse wie am Flugplatz, danach ging aber alles ganz locker und in einem angenehmen freundlichen Ton weiter. Juristen und Wachleute können auch nett sein.
Im Gericht sind noch alle Gänge, Treppenaufgänge, Türen und Fußböden und Deckenleuchten im unzerstörten Originalzustand von vor 1945. Hier fanden keinerlei Kämpfe statt und das ganze Gebäude blieb von der Zerstörungswut der Russen verschont.

Selbst die gemalte Justitia strahlt noch wie vor 60 Jahren.

Auch in den Treppenhäusern sind schöne Stuckdecken und geschmiedete Treppengeländer.


Oben rechts der Eingang zum Schwur-Gerichtssaal. Im Keller, einem Raum der Hausmeister, hängt ein altes Bild von dem  Schwur-Gerichtssaal vor dem Krieg.


Ein Vergleich mit dem heutigen Aussehen des Schwur-Gerichtssaales zeigt nur wenige Veränderungen.


Das schöne alte Mobiliar, gefertigt von der Kunsttischlerei Klinkmann & Fischer (ein Firmen-Messingschild ist vorne vor dem Richtertisch) sowie der Kronleuchter sind unbeschädigt. Die Stehlampen auf dem Richtertisch wurden als Decken-Hängelampen umfunktioniert. Der Zeugenstand wurde als kugelsicherer Raum umgestaltet. Zurzeit finden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen statt.

Auch im abgeschlossenen Hof steht Gerüstzeug und Betonmischer. An der Außenmauer im Hof, über dem rosanem Spatengriff zeigte mir der Herr Staatsanwalt viele Kugeleinschläge in Brusthöhe in der Mauer. Niemand weiß wer der Verursacher war, vielleicht die Russen? oder die Nazis, die ja im Umbringen armer unschuldiger Leute nicht zimperlich waren? Wer hat hier wen an die Mauer gestellt und erschossen? Es wird vermutet, dass diese Opfer noch unter dem heute gepflasterten Hof begraben liegen.


Wieder zuhause, machten mein Freund Hans Preuß und ich uns auf die Suche und wurden fündig: In der Nr. 3 des Pangritz Kurier aus dem Jahr 1994  entnahm ich folgenden Artikel den Herr E. P. geschrieben hat. (Name und Anschrift sind bekannt, werden aber aus verständlichen Gründen nicht veröffentlicht), Herr P. ist heute 90 Jahre alt und lebt in Thüringen.


Am 29. Januar 1945 kämpften wir mit unseren Panzerjägern im Raum Elbing. Es ist wieder wärmer geworden und hat seit zwei Tagen unaufhörlich geschneit. Eine hohe Schneedecke liegt auf allen Straßen und vor allem in den Gräben im Gelände, so dass es auch mit unseren Kettenfahrzeugen schwierig ist, voran zu kommen. Vor allem die Straßengräben sind vielfach zugeweht und schlecht von den Fahrern zu sehen. Die 7. Panzerdivision ist von den gnadenlosen Rückzugskämpfen seit dem 15. Januar vom Narew bis an die Weichsel arg mitgenommen. Es brennt auch jetzt an der Front an allen Ecken und Enden. Die Übermacht des Feindes ist zu groß. Wir sind zwei Sturmgeschütze von unserer Kompanie, Ltn Endorf und ich, und sind gegenwärtig dem Pz.Gren.Rgt. 6 unterstellt. Unser Sturmgeschütz ist eines der neuen Panzerjäger 39/IV, ein hervorragender Kampfwagen mit der 7,5 L70 Langrohrkanone des Panthers, die eine hohe Durchschlagskraft hat.
Gegen 13:00 Uhr schickt mich Ltn. Endorf zum Gefechtsstand des Schützenregiments 6 zu einer befohlenen Einsatzbesprechung. Eine Stunde später rollen wir zum Angriff in Richtung Elbing los, um einen Weg in die Stadt freizukämpfen, di von Russen schon eingeschlossen war. Wir zwei Sturmgeschütze fahren Spitze, hinter uns die Schützenpanzerwagen. Als wir uns langsam der Stadt nähern, fahren wir auf der Straße seitlich versetzt, also einer rechts und der andere etwas zurückhängend auf der linken Seite. Etwa 100 Meter vor Anfang der ersten Häuser halten wir und suchen mit dem Fernglas den Stadtrand ab. Auf Feuerbefehl von Ltn. Endorf schießen wir je zwei Sprenggranaten in die Häuser, um etwaige Pak zum Feuern herauszulocken, aber es bleibt alles ruhig. Wir rollen wieder an. Als wir nach Elbing hineinkommen sehen wir, dass alles schon erledigt ist. Es stehen abgeschossene T 34 und andere Kampfwagen der Russen herum. Also hat die 11. P.D. schon Reinschiff gemacht. Wir  halten erst einmal an, fahren aber dann mit unseren beiden Sturmgeschützen und 3 SPW’s  wieder aus der Stadt heraus auf Sicherung. Die anderen SPW’s lassen wir in der Stadt zurück, sie haben kaum mehr Sprit in den Tanks und müssen unbedingt aufgetankt werden. Draußen setzen wir uns von der Hauptstraße ab und beziehen eine günstige Stellung. Ich lasse hier den Fahrer neben einer Schule hinter einer Hecke an einen Zaun fahren. Es ist eine prima Deckung, das Rohr streicht genau oben drüber, für den Feind sind wir also schlecht zu sehen. Vor uns sehen wir die Vormarschstraße der Russen. Die Entfernung beträgt bis dahin 1000 m, also die ideale Reichweite für unsere Kanone. Ltn. Endorf stellt sich links neben das Schulhaus.
Es dauert nicht lange, da kommt schon der erste T 34 auf der Vormarschstraße angerollt. Er fährt aber nicht auf der Straße, sondern ganz geschickt dahinter im tieferen Feld, so dass nur der Turm zu sehen ist. Ich sage zu meiner Besatzung: „Panzergranate rein – da kommt auch mal ein Feldweg, auf den er hoch muß, der Schweinehund!“ Und dann kam er tatsächlich hoch – das war sein Fehler. Wir hatten ihn voll auf dem Stachel in der Optik, ein Schuß – Volltreffer.
Nun kommen sie auch mit der Infanterie. Etwa 800 m vor uns geht nun ein sMG in Stellung. Ich lasse sie erst mal schön gewähren. „Bitte Sprenggranate rein.“ Unser Ladeschütze lädt und entsichert – gut aufgepasst – und Feuer! Wieder ein Volltreffer, und sie sie fliegen durch die Luft. Ich sage zur Besatzung: „Die tun niemand mehr weh!“ Nach kurzer Zeit entdecke ich wieder einen T 34 in einem kleinen Waldstück – Entfernung 1200m. Er schiebt sich rückwärts aus dem Wald. Das ist sein Fehler. Wir schießen ihn sofort ab. Und einen zweiten Schuß als Gnadenschuß bekommt er auch noch sicherheitshalber. Das war mein 20. Feindpanzer. (Ich weiß allerdings noch nicht, dass es mein letzter sein sollte) Aufpassen: Wir werden über Funk vom Gefechtsstand angerufen. Befehl: Wir müssen die halblinks von uns vorrückenden Russen angreifen. Wir meinen zwar, das wäre ein großer Fehler, weil wir die vor uns liegende Vormarschstraße den Russen damit freigeben, aber wir müssen es tun und zum befohlenen Angriff antreten.
Als alles klar ist, fahren wir los, zusammen mit drei SPW’s. Wir kommen nicht weit, dann bleiben die SPW im tiefen Schnee stecken, und wir haben auch Schwierigkeiten. Ein neuer Funkspruch kommt an. Wir entschlüsseln: “Rette sich wer kann!“ Oh jeh – was ist los? Hat sich die Lage schon wieder so schlimm verschlechtert? Wir drehen natürlich um, dunkel wird es natürlich auch schon, und bald ist es Nacht. Sicherheitshalber lasse ich den Ladeschützen draußen auf der Kettenabdeckung Platz nehmen, damit er auch aufpasst und wir ja nicht in den Graben rutschen. Vorsichtig fahren wir weiter. Aber auf einmal passiert es doch. Plötzlich gibt unser Panzerjäger  rechts nach – und wir hängen mit der Kette im Graben. Die Stelle war vom Schnee vollkommen eben zugeweht, wir haben einfach in der Dunkelheit nichts gesehen. Das ist eine ganz blöde Situation. Ltn. Endorf will uns mit seinem Kampfwagen helfen und rausziehen – es geht aber nicht. Die Ketten rutschen einfach bei dem hohen Schnee, und wir murksen umsonst herum. Endorf meint, ob er uns die 18-Tonner-Zugmaschine schicken soll. Er fährt alleine los und nimmt meinen Richtschützen mit, damit dieser evtl. die Zugmaschine zu uns lotsen kann. Aber das erweist sich kurz nach seiner Wegfahrt bei der jetzigen Situation und Feindlage als aussichtslos. Nach kurzer Zeit gibt er uns den Befehl: „Wagen sprengen.“ Wir stecken in einer ganz bitteren Situation. Schnell laufe ich noch zu den SPW-Besatzungen und teile ihnen mit, dass wir unsere Wagen sprengen müssen – sie sollen noch so lange warten. Bei denen gibt es aber das gleiche Problem, sagen sie mir. Sie müssen auch einen Wagen sprengen, weil er im Graben hängt. Wir bereiten unser Sturmgeschütz zur Sprengung vor, holen ein paar Sachen aus dem Kampfraum – Zerstörpatrone rein- und ziehen ab. In einiger Entfernung warten wir ab, bis es knallt – es tut uns direkt weh! Aber wir müssen weiter. Einer von den beiden SPW’s  nimmt uns mit. Meine Leute können sich innen hineinzwängen, ich selbst hocke mich hinten seitlich auf die Schrägfläche, eine Zeltplane unter dem Hintern. Wir fahren immer auf Elbing zu. Der Himmel ist rot über der Stadt von den Bränden.
Plötzlich taucht vor uns eine Kompanie Russen auf – Infanterie. Der Leutnant im SPW brüllt: „Zurück, Russen!“ Ich sage zu ihm: „Wir können nicht zurück, hinter uns sind auch Russen – los, hinein, mit Maschinengewehrfeuer und Hurra!“
Meine Männer reichen mir Handgranatenhoch, ich verteile sie gleichmäßig an die anderen, die auch noch oben sitzen. Dann fahren wir darauf zu – schaffen es – kommen durch, Gott sei Dank. Aber nicht lange, kommt schon der nächste Trupp, eine bespannte Einheit.
Dasselbe noch einmal, mit Handgranaten und Maschinengewehrfeuer und Hurra-Gebrüll fahren wir los. Aber da, mitten im Pulk, würgt der Fahrer den Motor ab – aber nur kurz. Dann reißt er den Wagen nach rechts und fährt den Hang hinunter. Es gibt dabei Verluste, zwei oder drei Mann, welche, wie ich, an der Seite hingen.
Wir erreichen den Grund. Sch…..; an einem sumpfigen Bach bleiben wir unten hängen. Aber wie vom lieben Gott hingelegt, liegt ein großer Balken da, ich schnappe ihn, halte ihn zwischen die beiden SPW, damit der zweite den ersten rauschieben kann, es funktioniert – aber nun hängt der zweite fest. Hinter uns die Russen, und wir haben keine Chance, den Wagen in der Eile und in der Dunkelheit herauszuziehen. Der Leutnant von den Schützen befiehlt: „Sprengen!“
Nun haben wir alle nur noch einen Wagen. Weiter geht’s querfeldein. Schnell ist endgültig Schluß. Unser letzter SPW bleibt ebenfalls im Schnee stecken. Er muß auch gesprengt werden. Nun haben wir alle Fahrzeuge in dieser Nacht verloren. Wir beratschlagen gemeinsam, was wir nun tun. Einer der beiden Leutnants der Panzergrenadiere schlägt vor, sich gemeinsam durch die russischen Linien durchzuschlagen. Ich sage: „Das gibt zu viel Wirbel, wir sollten uns teilen und es gruppenweise versuchen!“
Damit sind alle einverstanden. Ich nehme meine zwei Mann mit und marschiere mit denen in Nacht und Nebel los, allgemeine Richtung Elbing. Unterwegs merke ich, dass mein kleiner Funker Gerhard immer Schnee isst. Ich sage zu ihm: „Laß das sein, da bekommst du nur noch mehr Durst!“ Er gibt zur Antwort: „Herr Feldwebel, ich habe so großen Durst.“ Ich sage ihm: „So wird’s nur immer schlimmer.“
Nach einiger Zeit näherten wir uns einem Dorf. Am ersten Haus sage ich zu meinen Kameraden: „Bleibt hier und horcht gut, ich versuche im nächsten Haus was Trinkbares zu holen.“ Oh – Glück gehabt – die Haustüre ist offen. Mit dem grünen Licht meiner Taschenlampe finde ich die Küchentür. Auf dem Herd steht eine weiße emaillierte Kaffeekanne. Sie ist voll. Auf einem Schrank finde ich ein Glas mit eingemachten Kirschen – das Glas ist zum Glück schon offen.
Ich schnappe beides, und dann nichts wie fort – hinaus. Draußen verteile ich an meine Kameraden mit dem Deckel der Kaffeekanne zuerst den Saft und die Kirschen, dann den Kaffee.
Jeder stillt seinen Durst, danach aber marschieren wir sofort weiter. Es wird zunehmend heller. Vor uns sehen wir eine Feldscheune. Ich schlage den anderen beiden vor, uns hier in der Scheune bis zum Abend zu verstecken und bei Tageslicht nicht weiter zu marschieren. Sie stimmen mir zu. In der Scheune steigen wir hoch bis unters Dach, um sicher zu sein, dass uns niemand findet. Oben buddeln wir uns ins Stroh, Müde und erschöpft. Ich schlafe ein.
Plötzlich werde ich wach – es ist Lärm. Ich höre: „ Kamerad, nicht schießen.“ Und erschrecke zutiefst. Die Russen sind da. Ich krieche weiter ins Stroh, halte mich ganz still. Ich höre die Russen nach oben kommen und suchen. Auf einmal bekomme ich einen Bajonettstich in die Oberlippe und höre ein Gewehrschloß knacken. Nun aber sofort raus.
Das ist mein Glück. Im Nu bin ich alles los, die Uhr, den Marschkompaß, die Zigarette. Ich schicke mich an hinunter zu steigen, da kommt schon ein weiterer Roter, ein Mongole, und verlangt von mir meine Ringe. Zuerst gebe ich ihm meinen Ring mit dem Totenkopf. Den Ehering will er auch haben. Ich bringe ihn nicht gleich herunter – da zieht er einen Dolch und will mir den Finger abschneiden. Ich stecke blitzartig den Finger in den Mund. Mach ihn mit Spucke naß und versuche, mir den Ring mit Gewalt herunter zu reißen. Gott sei dank – es gelingt mir.
Nun muß ich hinunter. Unten, am Boden der Feldscheune zeige ich dem Mongolen das Foto von meiner Frau und Tochter, um den Ring vielleicht wieder zu bekommen, aber er schlägt es mir einfach aus der Hand und zeigt zum Tor – Dawai! Ich muß nun hinaus, und über einen meiner toten Kameraden steigen, der vor mir am Boden liegt.
Blitzartig wird mir bewusst – das ist mein letzter Gang – ich gehe weiter, ohne mich umzusehen. Ich bin vielleicht 15 oder 20 Meter von der Scheune weg, da kracht es – und mir fliegt der Kopf rum.

Fortsetzung auf Seite "1945 - Elbing 2006 / IV"