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2000 Jahre vor Christus, also mitten in der Bronzezeit lebte bei Rutzau, Krs. Putzig ein bis heute namentlich unbekanntes Volk. Diese Menschen waren die ältesten nachweisbaren Bewohner in Preußen. Es ist unbekannt was aus dieser Volksgruppe geworden ist.
Um diese Zeit wurde die erste schriftliche Gesetzessammlung der Sumer verfasst. Im Tal des Indus werden Huhn und Elefant domestiziert. Die Verwendung der Bronze weitet sich bis nach Europa aus. Die Eskimokultur beginnt im Gebiet der Beringstraße. Im fernen Osten wird der erste Reis angebaut. Die Zentralasiatischen Hirten lernen Pferde zähmen und reiten und auf Kreta werden die ältesten bekannten Pflasterstraßen der Welt gebaut.
Die ersten bekannten Bewohner der Elbinger Gegend waren die Rugier, südlich  von Elbing über Polen bis nach Schlesien siedelten die Wandalen.

Zu Beginn der Zeitrechnung wanderten von Skandinavien die Burgunden, Goten und Gepiden in Preußen ein.

Die Gepiden sind besonders im Raum Elbing / Elbinger Höhe ansässig gewesen. Die gotisch / gepidischen Grabfunde zeugen von den reichen Ausstattungen an Schmuck und Geräte, einem überaus wohlhabenden Volksstamm, der erstaunliche Fähigkeiten in der Metalltechnik und anderen Handwerkskünsten aufzeigt.

Die Gepiden handelten mit den Römern, besonders den begehrten Bernstein. Die Bernsteinstraße entstand. Die Bernsteinstraße war neben der Seidenstraße die erste Fernverbindung quer durch den Kontinent.

Zu Beginn des 3. Jahrhunderts wanderten die Gepiden und Goten in südlicher Richtung zum schwarzen Meer. Die weiter östlich wohnenden preußischen Volksstämme, von Tacitus als "Aisten" bezeichnet, rücken nach und besiedeln auch das Elbinger Gebiet. Diese Völkerstämme werden seit Ende des 10. Jahrhunderts als Pruzzen bezeichnet, in der Zeit, in der Wulfstan Truso besuchte. Von Wulfstan stammt ein erster Bericht über die Bewohner im Raum Elbing.

Das älteste bekannte Gräberfeld der Pruzzen wurde bei Conradswalde auf der Elbinger Höhe ausgegraben und stammt aus dem 6. Jahrhundert.

Kaiser Friedrich II. sendet die Ordensritter nach Preußen

    

Seit dem Besuch Wulfstans und der Besiedelung des Elbinger Raumes durch Lübecker und dem deutschen Ritterorden hat sich das Land sehr verändert. Die ehemalige Durchfahrt zwischen Bodenwinkel und Kahlberg versandete. In dem Dünnbesiedelten Land bauten Bieber an den Zuläufen zum Drausen und der alten Nogat Dämme, das Wasser wurde aufgestaut und suchte sich oberhalb dieser Dämme einen neuen Weg, alte Flussläufe versumpften. So sieht man heute noch den ausgetrockneten Flusslauf der alten Nogat mit der Einmündung in den Elbing bei Wansau (Thienemündung), über diesen Weg kamen 1237 die Ordensritter mit Ihren Schiffen "Pilgrim" und "Friedland" von Thorn. Auf der Speicherinsel wurde zunächst ein befestigter Platz geschaffen der auch der ersten Aufnahme der Lübecker Siedler diente. Die Ordensritter sorgten für Stützpunkte an der Nehrungsdurchfahrt und auf den Bürgerpfeil, einer Insel im Elbing vor Englisch Brunnen. Die Ordensritter fuhren mit ihren beiden Schiffen den Lübecker Siedlern entgegen und geleiteten diese vom Haff her sicher bis zur Speicherinsel. 1237 wurde unter dem Landmeister des Deutschen Ordens Hermann Balg die Stadt Elbing gegründet. Der Stadt Elbing wurde 1242 das erste bekannte Siegel verliehen. Erste Darstellung einer Kogge mit Heckruder. 1246 bekam die Stadt ihre erste Handfeste nach lübischen Recht. Das Lübische Recht gilt für die Altstadt und ihr 3,5 Quadratmeilen großes Territorium.

1337 wird die Neustadt Elbing gegründet, 1478 wird die Neustadt mit der Altstadt vereinigt. 1535 wird in Elbing das erste Gymnasium  gegründet. 1626 besetzen die Schweden Elbing und bauen die Stadt zur Festung aus.

1772 ist das Ende des Freistaates Elbing, die Stadt wird Provinzstadt im Königreich Preußen. Das Lübische Recht und die Stadtverfassung werden aufgehoben. 1912 / 13 werden die umliegenden Gemeinden einschließlich der Pangritz-Kolonie eingemeindet, das Stadgebiet vergrößert sich um 46%.

1922 wird Elbing  Teil der Provinz Ostpreußen, ab Oktober 1939 gehört Elbing wieder zu Westpreußen.

1945 zählt Elbing 100 000 Einwohner und wird durch Kriegseinwirkung stark zerstört, die Stadt wird von der russischen Armee erobert und wenig später an Polen übergeben.

1975, die polnische Regierung bildet mit Sitz in Elbing eine gleichnamige Woiwodschaft.