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Der Name Preußen

Aus der Chronik des Bischof Christian bei Simon Grunau, gekürzt.

Man hat viele Sagen und Meinungen darüber, wie der Name Preußen entstanden ist. Eine sagt folgendes: Preußen entstand aus dem lateinischen Wort „Borussia“, das bedeutet: die Preußen wohnen unterhalb der Russen. Unterhalb heißt im Polnischen pod und im altpreußischen po, und daraus entstand das Wort: Porussi oder Borussi, das bedeutet: die unterhalb der Russen wohnenden.

 

Die Entstehung der preußischen Provinzen

Ein aus Scandia (Norwegen) verjagtes Volk siedelte sich auf der Insel Klein Cymbrien an. In Cymbrien (Dänemark) regierte zu der Zeit Fürst Theudott. Fürst Theudot vermachte den einfallenden Gothen diese Insel Klein Cymbrien (Gothland/Wysby) wenn diese die dort ansässig gewordenen Scandier, die sich jetzt selbst Cymbrier nannten, vertreiben würden. Die Cymbrier zogen um Christi Geburt mit ihren beiden Königen Bruteno und Widewuto (zwei Brüder) nach dem besiedelten Ulmigerien (Preußen) dessen Bewohner sie sich unterwarfen und einverleibten. König Bruteno kümmerte sich um die Götter und König Widewuto regierte sein Volk. König Widewuto beschloß im Alter von 116 Jahren sein Land Ulmigerien (Preußen) unter seinen 12 Söhnen noch zu Lebzeiten aufzuteilen, um Erbfolgekriege zu vermeiden.

Der erste und älteste Sohn Lypto erhielt das Land zwischen den fließenden Wassern Boiko (Bug) und Nyemo (Niemen) bis an den Wald Thamsoan. Er baute eine Festung die er nach seinem Sohn Gartho (Grodno) benannte. Das Land erhielt seinen Namen und ist Litthauen.

Der zweite Sohn Samo das Land von Crono und Hailibo bis Skara das Wasser. Das Land wurde nach ihm das Samland genannt. Samo baute auf einem Sandhügel die Festung Gailgarwo (Galtgarden)

Der dritte Sohn Sudo bekam das Landzwischen Crono, Skara und Curtono (Kurisches Haff). Er baute mit seinem Sohn Perpeylko die Festung gleichen Namens. Das Land wurde nach ihm Sudauen genannt.

Der vierte Sohn Radrau erhielt das Land zwischen Skara, Boiko und Curtono, was nach ihm Radauen genannt wurde. Er erbaute die Festung Staymto.

Der fünfte Sohn Scalawo bekam das Land zwischen Pregolia, Niemo und Rango dem Wasser. Er nannte dieses Land Scalawonien (Schalaunen)

Der sechste Sohn Natango bekam das Land zwischen Pregolla, Alla, Bassaro (Passarge) und Hailibo (frisches Haff) und wohnte auf Schloß Honeda (Balga) Das Land wurde nach ihm Natangen genannt. Sein Sohn Lucygo fand den allerersten Bernstein.

Der siebte Sohn Barto erhielt das Land die Alla aufwärts bis an das Wasser Licko (Lyck) bis an das Land seines Bruders Lytpho und nannte es Bartenland und erbaute darin die Festung Barto (Bartenstein).

Der achte Sohn Galindo erhielt das Land bei Kaboso bis an die Grenzen von Masau. Das Land nannte er Galindien und seine erbaute Burg Galindo, später Galinderberg. Galindo war sehr kriegerisch und kämpfte oft mit seinen Nachbaren, den Masuren.

Der neunte Sohn Warmo erhielt das Land an der Narva (Nariensee) und Bassora. Er erbaute die Festung Tolo. Das Land nannte er zu lateinisch Warmia, zu deutsch aber heißt es Ermeland nach seiner Gattin Ermia.

Der zehnte Sohn Hoggo bekam das Land zwischen Weseke, Bassario, Drusino (Drausen) und dem Wasser. Er erbaute die Festung Tolko (Tolkemit), später Schafsberg genannt. Das Land nannte er Hoggerland (Hockerland) und später nach seiner Tochter Poggezana Poggesanien.

Der elfte Sohn Pomeso erhielt das Land zwischen Weseke, Mokra (Ossa) Noyta (Nojath) Istula (Weichsel) bis an die Grenzen der Masau. Er nannte sein Land Pomesanien. Pomeso baute keine Festung sondern wohnte in seinem Land wo es ihm gerade gefiel in Zelten.

Der zwölfte Sohn Chelmo erhielt das Land zwischen Mokra, Istula (Weichsel) und Drewantza (Drewentz). Er baute eine Festung mit seinem Namen Chelmo, jetzt Althaus Culm, und eine andere nach seinem Sohn Potto, diese hieß Potterberg. Das Land nannte er Culmerland.