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Es war wieder mal so weit, die Vorbereitungen für unseren Elbing- Urlaub begannen. Seit Wochen wurde alles mögliche zusammengetragen, das wir eventuell brauchen konnten oder aber das sich so für kleine Geschenke eignen konnte. Natürlich musste auch unser Wohnwagen- Gespann auf Vordermann gebracht werden. Im vergangenen Jahr hatte ich bei der Rückfahrt auf der Autobahn einen geplatzten Reifen am Wohnwagen, also beide Reifen erneuern, Gas und TÜV waren sowieso fällig, und so auch gleich das 100 -ter Schild beantragen. Alles lief glatt ab aber auch die Wohnwagensteuer ging durch die Geschwindigkeitsänderung sofort nach oben! Am ersten Tag, so wie bewährt, über die Autobahn bis kurz vor die Grenze nach Zechin, aber weil ich auf der freien Autobahn jetzt 100 kmh fahren durfte waren wir früher am Ziel. Am nächsten morgen über die unbewachte Grenze und zur nächsten Tankstelle, mein Tank war fast leer. Das war der erste Schreck am frühen Morgen, dass Benzin war in Polen fast so teuer wie bei uns. Dann ging es auf fast leeren Straßen zügig bis nach Elbing durch, auch den Polen ist das Benzin zu teuer!
Zwei Tage brauchte ich zum Aufbau für meinen Wohnwagen mit Vorzelt, zwischendurch mit Stadtbesuchen bei einigen altbekannten Händlern, die mich schon erwarteten.

es ist geschafft, die Brotzeit schmeckt!Ölsperre am Elbing nach 100 Liter Diesel im Fluß

Als nächstes war ein Besuch auf der Kolonie fällig. Hier habe ich die Geburtshäuser für einige ehemalige Elbinger gesucht und fotografiert, in der Ziesestraße 49, Rostockerstraße 6 und Pangritzstr. 59

eine neue Straße, früher war hier der KatzenteichPangritzstr. hier stand die alte Schule

Am Sonntag den 8. waren wir bei Frau Marianne zum Kaffee eingeladen, vom Campingplatz bis zur Damschkestraße ein wunderbarer Fußmarsch von 45 Min. bei schönstem Wetter. Im Bereich der Heimstätten entdeckten wir diesen großen Anker. Links daneben noch ein Foto von der Kolonie, der Weidengang

Am Montagnachmittag waren wir zu einem literarischen Nachmittag nach Vogelsang eingeladen. Gäste aus dem Raum Hamburg lasen Geschichten aus dem Buch von Dr. Lau vor.



Wenn ich dir seh', denn muß ich weinen,
weil du so klein geraten bist,
drum muß ich leider dir vertilgen
mit Andacht und mit Hinterlist.
Bestimmt, du mußt mir auße Augen,
ich kann mir selbst nich weinen seh'n,
drum kuller runter längs e Gurgel,
und grieß man auch dem Magen scheen!

                   Prost !!!
Das Flohche

Se huckden friedlich aufe Bank,
der Mond kickd durche Wolken,
er hädd dem Schweinestall ausgemist,
und sie de Kuh gemolken.
Nu hädd er beide Arme fest
um ihren Hals geringelt,
dass se man knapp noch pusten konnd,   
so hield er ihr umzingelt.
Se konnd nich weg, se konnd nich auf,
se konnd nich runterrutschen,
drum hield se still, was solld se tun,
und ließ sich von ihm butschen.
Er butschde gut, drum wurd ihr heiß,
ihr Blut fing an zu kullern,
und inne Brust das kleine Herz
tat gegne Rippen bullern.
Mit eins da sagd se: "Heer mal auf,
mir scheint, mir beisst e Flohche."
"Nanu" sagd er "an welche Stell?
Emmend wo am Popoche?"
"I wo, hier vorn inne Blus
da scheint der Krät zu hucken."
"Dem greif ich dir, ich will mir bloss
schnell aufe Finger spucken."
E Floh auf ihre Firsichhaut,
das konnd er nich verknusen,
drumm grappschd er längs em Medalljong
tief rein in ihren Busen.
Er suchd und wiehld e ganz Weil,
denn se war gut gewachsen,
nu hädd er ihm und wolld dem Krät
foorts aufe Stell zerknacksen.
Da sagd se:" Halt, gib ihm mal her",
Schob ihm zurick im Mieder
und lächeld sieß und unschuldsvoll:
"Vleicht brauch ich ihm mal wieder!

Zwischendurch hatten wir auf dem Campingplatz Besuch von unseren Freunden Bogdan mit seiner Frau  und Hedwig (Binding), eine ehemalige Maibaumerin und alte Freundin meiner Mutter und Großeltern.

Frau Malgorzata vom Museum mit Sohn Piotr.Tomasz Stężała und sein Sohn Michał , zwei Ansichtskartensammler aus Elblag haben sich auf die Zeit der Endkämpfe in Elbing und Umgebung um 1945 spezialisiert. Beide sammeln Fotos, Karten und Berichte aus dieser Zeit, wer möchte und kann die "Beiden Historienforscher" unterstützen?

 Fortsetzung auf Seite: Elbing 2008 / II