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Die Geschichte des Elbinger berufsständischen Theaters ist, besonders in der älteren Zeit, unlösbar mit der Geschichte des Theaters in Ost- und Westpreußen verbunden.

Aus den Ratsrezessen lässt sich nachweisen, dass die so genannten „Englischen Comödianten“ im Jahre 1603 auch nach Elbing kamen. Längere Zeit gibt es dann keine sicheren Hinweise über Theateraufführungen in Elbing. 1744 und 1745 waren die berühmten deutschen Wandertruppen Schönemanns und Ackermanns in Elbing. Später von 1775 bis 1785 gastierte die Wandertruppe der Geschwister Schuch in Elbing.
Hatten im 18.Jahrhundert „der große Wagenschauer auf dem Stadthofe“ und schnell aufgebaute „Bretterbuden“ auf  dem Friedrich-Wilhelm-Platz vor der Post, oder auf dem freien Platz hinter der Hauptwache, spätere Friedrichstraße als Schaubühnen gedient, so wurde 1800 das ehemalige „Zeughaus“, zwischen dem alten Gymnasium und dem Heilig-Geist-Hospital, als Theater umgebaut.
Wegen Baufälligkeit wurde 1818 das ehemalige „alte Zeughaus“ abgerissen, von nun an wurde im großen Tanzsaal im Hintergebäude des „Deutschen Hauses“ in der Herren-, Ecke Zimmerstraße gespielt. 28 Jahre, von 1818 bis 1846, diente dieses Gebäude als Musentempel, aus dieser Zeit stammen auch die drei Theaterplakate, 36 x 22 cm groß.

1843 gründete die Elbinger Bürgerschaft für die Errichtung eines eigenen Theaters eine „Aktiengesellschaft“ die auf einem von der Stadt geschenkten Platz zwischen 1845 und 1846 für 20 545 Taler das unten abgebildete Theater erbauen ließ. Der Entwurf stammt vom Kaufmann Georg Wilhelm Härtel, den Bau erstellten der Maurermeister Fricke und der Zimmerermeister Philipp Krause unter der Aufsicht des Stadtbaurats Zimmermann. Die Bühne hatte der Theatermeister Rosenberg eingerichtet; Proszenium und Zuschauerraum hatte Landbaumeister Helle entworfen. Die eisernen Säulen, die die Logen tragen, hatte Schichau geliefert.
Am 1. September 1846 konnte Gen’e  e das neue Schauspielhaus mit der Ouvertüre zu Glucks „Iphigenie in Tauris“, einem Festspiel „Hermann Balk“ und Lessings „Minna von Barnhelm eröffnen. Die erste Oper war „Alessandro Stradella“.
Im Sommer 1911 wurde das Stadttheater durch den Architekten Silbersdorf umgebaut. Im Sommer spielte das Stadttheater auch in Kahlberg und in Vogelsang (Waldbühne). Nach den Aufführungen traf man sich im „Stillen Winkel“ (siehe Elbinger Altstadt).


Die erste Blütezeit theatralischer Kunst in Elbing begann im Mai 1775 mit den Gastspielen der privilegierten Prinzipalin Madame Caroline Schuch. Viele in- und ausländische Schauspieler folgten.